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    Hallo, ich bin Susa.

    Willkommen bei meinem Projekt Schokolade der Woche.
    Hier dreht sich alles um kreative Schokoladenideen, die Woche für Woche neu entstehen und nach und nach wachsen dürfen.

    Auf dieser Seite stelle ich regelmäßig ein neues Schokoladenprojekt vor. Manche Rezepte sind ganz schlicht, andere verspielt, edel oder überraschend. Im Mittelpunkt steht immer die Freude am Gestalten und am Ausprobieren. Schokolade ist für mich nicht nur zum Naschen da, sondern ein Material, mit dem man kreativ arbeiten kann.

    Du findest hier Ideen zum Verzieren und Bemalen von Schokolade, zur Herstellung von Pralinen sowie zu gefüllten und ungefüllten Schokotafeln. Die Rezepte reichen von hochwertigen Geschenkideen bis hin zu fröhlich dekorierten Schokoladen, die sich wunderbar gemeinsam mit Kindern für Geburtstage oder andere Anlässe herstellen lassen.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf personalisierten Schokoladen. Ob Hochzeit, Babyparty, Geburtstag oder kleine Feiern zwischendurch, Schokolade lässt sich auf so viele Arten anpassen und erzählen.

    Viele meiner Rezepte entstehen bewusst aus einfachen Zutaten oder aus Resten, die vielleicht noch im Vorratsschrank liegen. Gute Schokolade muss nicht kompliziert sein. Oft reicht eine schöne Idee und ein wenig Mut zum Ausprobieren.

    Jede Woche wird hier ein neues Rezept freigeschaltet. So wächst diese Sammlung Stück für Stück und wird mit der Zeit zu einer bunten, vielseitigen Schokoladenwelt.

    Schön, dass du da bist. Ich wünsche dir viel Freude beim Stöbern, Nachmachen und Inspirieren lassen.

    Klick auf`s Bild und schon geht`s zum Rezept!

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    Bevor wir mit den einzelnen Rezepten starten, möchte ich dir hier ein paar grundlegende Dinge zur Schokolade mitgeben.

    In der Rubrik Schokolade der Woche geht es nicht nur um fertige Rezepte, sondern um den kreativen Umgang mit Schokolade. Deshalb findest du an dieser Stelle zunächst allgemeine Informationen dazu, welche Schokoladensorten ich verwende, wie ich sie schmelze und worauf ich dabei achte.

    Ich arbeite je nach Projekt mit dunkler Schokolade, Vollmilchschokolade und weißer Schokolade. Oft nutze ich dafür ganz bewusst auch Schokoladenreste, Bruchschokolade oder Figuren aus der Weihnachtszeit. Das funktioniert hervorragend und zeigt, dass gute Schokolade nicht immer neu gekauft werden muss.

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    Auf diesem Bild siehst du die Vielfalt der Schokolade. Kuvertüren kaufe ich oft in größeren Blöcken. Bevor ich sie weiterverarbeite, hacke ich sie mit einem Messer in kleinere Stücke. Das klingt nach einem zusätzlichen Schritt, lohnt sich aber. Die Schokolade schmilzt dadurch später gleichmäßiger und lässt sich einfacher verarbeiten.

    Im Hintergrund erkennst du kleine Schälchen mit sogenannten Callets. Das sind bereits portionsgerecht geformte Schokoladentropfen. Ich nutze sie besonders gern, wenn es schnell gehen soll oder wenn ich ganz genaue Mengen brauche. Durch ihre Form schmelzen sie sehr gleichmäßig. Gerade wenn man häufiger mit Schokolade arbeitet, sind Callets eine große Erleichterung.

    Dieses Bild zeigt für mich sehr schön, dass es beim Arbeiten mit Schokolade nicht nur auf die Sorte ankommt, sondern auch auf die Form, in der sie vorliegt. Beides hat seine Vorteile und beides darf seinen Platz haben. Ob grob gehackte Kuvertüre oder kleine Callets, wichtig ist, dass du dich damit wohlfühlst und Freude am Verarbeiten hast.

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    Auch ganz normale Tafelschokolade aus dem Supermarkt eignet sich wunderbar zum Weiterverarbeiten und Veredeln. Du musst dafür keine spezielle Kuvertüre kaufen. Diese Schokolade lässt sich entweder klassisch im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und anschließend genauso kreativ einsetzen.

    Wenn ich mit Kindern zusammen arbeite oder es bewusst etwas einfacher und sicherer halten möchte, greife ich gern zu Schokolade aus dem Supermarkt, die in einer Kunststoffverpackung eingeschweißt ist. Diese lege ich komplett in lauwarmes Wasser, zum Beispiel in eine Auflaufform oder einen großen tiefen Teller. Dort kann die Schokolade über etwa zehn bis fünfzehn Minuten ganz schonend schmelzen.

    Das Schöne an dieser Methode ist, dass kein heißer Topf und kein kochendes Wasser nötig sind. Kinder können dann selbst eine kleine Ecke der Verpackung abschneiden und die flüssige Schokolade vorsichtig aus der Verpackung in Formen drücken. So entsteht eine einfache, sichere und entspannte Art, gemeinsam mit Schokolade zu arbeiten, ganz ohne Verbrennungsgefahr.

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    Nach den Feiertagen bleiben oft viele kleine Schokoladenschätze zurück. Schokoladenfiguren, Pralinen oder essbare Dekorationen aus der Weihnachtszeit. Genau diese Reste eignen sich wunderbar, um ihnen neues Leben einzuhauchen. Eingeschmolzen, neu kombiniert und liebevoll gestaltet entstehen daraus ganz neue Schokoladenkreationen. Aus etwas, das übrig geblieben ist, wird etwas Besonderes. Gerade zum Jahresanfang sind solche kleinen Schokoladenideen perfekt. Sie lassen sich als liebevolle Neujahrsgrüße verschenken oder einfach selbst genießen. Mit ein wenig Fantasie wird aus den Resten der Feiertage ein kreativer Start ins neue Jahr.

    Schokolade muss nicht perfekt sein, um Freude zu machen. Manchmal sind es gerade die kleinen Überbleibsel, aus denen die schönsten Ideen entstehen.

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    Schokolade lässt sich grundsätzlich auch in der Mikrowelle schmelzen. Dafür wird sie in kleine Stücke gebrochen und in ein mikrowellengeeignetes Gefäß gegeben. Wichtig ist, die Schokolade immer nur für kurze Intervalle zu erwärmen, etwa 10 bis 15 Sekunden, und zwischendurch gründlich umzurühren. So verteilt sich die Wärme besser und die Schokolade schmilzt gleichmäßiger.

    Ich selbst bin jedoch kein großer Freund dieser Methode. In der Mikrowelle kann es sehr schnell passieren, dass die Schokolade zu heiß wird. Oft reichen schon wenige Sekunden zu viel, und sie wird krisselig, fest oder lässt sich nicht mehr schön weiterverarbeiten. Gerade bei weißer oder Vollmilchschokolade ist das Risiko besonders hoch.

    Deshalb arbeite ich persönlich lieber mit schonenderen Methoden wie dem Wasserbad oder dem langsamen Schmelzen in lauwarmem Wasser. Diese Wege geben mir mehr Kontrolle und sorgen für entspannteres Arbeiten mit Schokolade. Die Mikrowelle ist möglich, aber für mich eher eine Option, wenn es wirklich schnell gehen muss und man sehr aufmerksam dabei bleibt.

    Beim Arbeiten mit Schokolade spielt die Temperatur eine wichtige Rolle. Jede Schokoladensorte verhält sich beim Schmelzen etwas anders, und genau deshalb lohnt es sich, kurz darauf einzugehen.

    Dunkle Schokolade hat den höchsten Schmelzpunkt. Sie schmilzt in der Regel bei etwa 45 bis 50 Grad. Das bedeutet, sie braucht etwas mehr Wärme und Geduld. Wird sie zu stark erhitzt, kann sie bitter werden oder ihre schöne glatte Konsistenz verlieren. Deshalb lasse ich mir hier besonders viel Zeit und rühre zwischendurch immer wieder um.

    Vollmilchschokolade schmilzt etwas schneller. Sie wird meist schon bei etwa 40 bis 45 Grad flüssig. Durch den enthaltenen Milchanteil reagiert sie empfindlicher auf Hitze. Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass sie stumpf aussieht oder sich nicht mehr schön verarbeiten lässt. Auch hier gilt: lieber langsam schmelzen und nicht hetzen.

    Weiße Schokolade ist die empfindlichste Sorte. Sie enthält keine Kakaomasse, sondern vor allem Kakaobutter, Milchbestandteile und Zucker. Weiße Schokolade schmilzt bereits bei etwa 38 bis 40 Grad. Wird sie zu heiß, trennt sie sich schnell oder wird grisselig. Deshalb ist bei ihr besonders vorsichtiges Erwärmen wichtig.

    Ganz grundsätzlich gilt für alle Sorten: Schokolade mag keine direkte Hitze. Sie sollte niemals kochen und nicht über längere Zeit sehr heiß werden. Sanftes Erwärmen, regelmäßiges Umrühren und ein bisschen Geduld sorgen dafür, dass sie schön glatt bleibt und sich gut weiterverarbeiten lässt.

    Wenn du dir unsicher bist, ist es immer besser, die Schokolade etwas zu früh vom Wasserbad oder aus der Wärme zu nehmen. Die Restwärme reicht meist aus, um die letzten Stücke schmelzen zu lassen.

    Mit etwas Übung bekommst du schnell ein Gefühl dafür. Und keine Sorge: Kleine Temperaturschwankungen gehören dazu. Schokolade ist kein starres Material, sondern etwas Lebendiges, mit dem man ganz entspannt arbeiten darf.

    Jetzt, wo du die Grundlagen kennst, lade ich dich ein, dich ganz in Ruhe durch die Schokolade der Woche zu klicken. Schau dir die einzelnen Rezepte an, lass dich inspirieren und entdecke, wie vielseitig Schokolade sein kann.

    Nimm dir Zeit, probiere aus, variiere nach Lust und Laune und hab Freude am Gestalten. Jedes Rezept ist eine kleine Einladung, kreativ zu werden und Schokolade auf deine eigene Weise zu erleben.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern, Nachmachen und Genießen.

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